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Das unbeaufsichtigte Heizen mit einem elektrischen Heizgerät ist unter Umständen fahrlässig und kann nicht selten dazu führen, dass man bei der Heimkehr anstelle von einem behaglich warmen Zuhause nur einen Haufen Asche vorfindet.

Quelle: Shutterstock – Dmitryp-k / ArGe Medien im ZVEH

Der aktuelle Trend in den Bau- und Elektrofachmärkten ist deutlich erkennbar. Den hohen Gaspreisen und der wachsenden Versorgungsunsicherheit geschuldet, steigen die Verkaufszahlen für elektrische Heizgeräte und Heizlüfter enorm. Nicht selten werden bei dem Gebrauch solcher Geräte die Herstellerempfehlungen und Nutzugshinweise kaum oder gar nicht beachtet. Mit Leistungen von bis zu 3500W ist der Betrieb dieser Geräte oft nur für gesondert abgesicherte Stromkreise möglich. Darüber hinaus werden viele der im Handel erhältlichen Geräte mit einem einfachen Schutzkontaktstecker angeschlossen. Die übliche Haushaltssteckdose jedoch, ist häufig nur für einen Dauerbetrieb mit max. 2000-2500W Leistung ausgelegt und dass die entstehenden Stromstärken von über 10 Ampere zu massiven Schäden und Gefahren führen, wird dabei viel zu oft außer Acht gelassen. Werden die Heizgeräte dann zu allem Überfluss noch mit Steckdosenleisten und Verlängerungskabeln an bereits belastete Stromkreise angeschlossen, ist der Einsatz der örtlichen Feuerwehr fast schon sicher.

Nicht zu vernachlässigen ist, dass wenn jeder Haushalt ein solches Heizgerät dauerhaft betreibt, negative Auswirkungen auf die Stabilität unserer Energieversorgung unvermeidbar sind. Stellt man sich zu Vergleich nur einmal vor, dass anstelle eines Elektroheizers in jedem Haushalt über 450 zusätzliche LED-Leuchtmittel leuchten würden, dann bekommt man eine Ahnung, mit welcher Leistung dort hantiert wird. Die steigenden Abschlagsraten für die Stromkosten sind da schon obligatorisch.

Bei einem Heizgerät mit 2500W Leistung und einer Betriebszeit von ca. 8 Std. täglich sind schnell 600kWh mehr am Monatsende auf dem Stromzähler.

Elektrofachbetriebe warnen dringlich vor dem unbedachten und unbeaufsichtigten Betrieb solcher Geräte. Sofern der ergänzende Einsatz eines Elektroheizgerätes unvermeidbar ist, informieren Sie sich bei Ihrem Elektroinstallateur oder lassen Sie Ihre elektrische Anlage unter Umständen mit dafür geeigneten Komponenten erweitern, sodass Sie gefahrlos und geschützt den kommenden Winter behaglich in den eigenen vier Wänden überstehen.

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